Der Fanfarenzug König Wilhelm
entstand aus dem Zusammenschluss zweier Fanfarenzüge im September 1997 und zwar dem Fanfarenzug Langenargen und dem Fanfarenzug Prinz Luitpold Tettnang.

Fanfarenzug Langenargen
Der Fanfarenzug Langenargen wurde am 11.11.1993 in der Tenne in Langenargen gegründet und bestand aus dem ehemaligen Fanfarenzug Lindau-Reutin.

Der Fanfarenzug Lindau-Reutin
unterstand dem Kinderfestausschuss in Lindau. Zwischen der Narrenzunft d’Dammglonker Langenargen und dem Kinderfestausschuss der Stadt Lindau wurden mehrfach Gespräche geführt, dass der Fanfarenzug Lindau-Reutin der Zunft in Langenargen angeschlossen werden sollte, da diese den Traum eines eigenen Fanfarenzuges verwirklichen wollte und die Gründung eines neuen eigenen Zuges auf Widerstand bei der Bürgerkapelle Langenargen stieß, die um ihren musikalischen Nachwuchs fürchtete. Den vollständigen Anschluss des FZ Lindau-Reutin an die Zunft gestattete der Kinderfestausschuss nicht. Es fand sich schließlich 1978 eine Lösung, die so aussah, dass der FZ Lindau-Reutin in der Fasnetszeit der Narrenzunft in Langenargen unterstellt war und den Rest des Jahres weiterhin als FZ Lindau-Reutin auftrat. Hierfür zeichnete insbesondere der damalige Zunftschreiber Heinz Fuchs verantwortlich, der später auch einziges - Ehrenmitglied - des Fanfarenzuges wurde und bis zu seinem Tod am  21.06.2002 den FZ ständig aktiv unterstützte.

Ausschlaggebend für den endgültigen Wechsel im Jahr 1993 von Lindau nach Langenargen war der Verlust des Probelokals des FZ Lindau-Reutin. Da die Narrenzunft Langenargen ein solches zur Verfügung stellen konnte, fand dann der endgültige Anschluss des Fanfarenzuges Lindau-Reutin an die Narrenzunft d’Dammglonker Langenargen statt. Der Fanfarenzug Langenargen war somit geboren.

Fanfarenzug Prinz Luitpold Tettnang
Der Fanfarenzug Prinz Luitpold Tettnang wurde 1989 von einigen schon ausgebildeten Fanfarenzüglern unter Federführung von Michael Galbusera gegründet und von Prinz Luitpold von Bayern - Urenkel von König Ludiwg I von Bayern - finanziell gefördert, indem er dem FZ Prinz  Luitpold die Bewirtschaftung des Bierstandes am Kaltenberger Ritterturnier  übertrug. Außerdem ermöglichte er dem FZ Prinz Luitpold sich zu repräsentieren, indem der Fanfarenzug aktiv am Programm der Kaltenberger Ritterspiele  mitwirkte.



Der Zusammenschluss zum Fanfarenzug König Wilhelm

Da beide Fanfarenzüge unter Nachwuchsmangel litten, kam es im April 1996 erstmals zu Gesprächen zwischen den beiden Zügen, in denen vorerst beschlossen wurde, sich gegenseitig bei Auftritten zu unterstützen, insbesondere gemeinsam am Kaltenberger Ritterturnier teilzunehmen. Da die gemeinsamen Proben und sonstigen Aktivitäten sehr gut verliefen und sich die Mitglieder beider Züge auf Anhieb gut miteinander verstanden, beschlossen die Mitglieder im Oktober 1996 zu einem Fanfarenzug zu fusionieren.

Die Mitglieder beider Züge waren sich darüber einig, dass der Name „Prinz Luitpold“ beibehalten werden sollte, was jedoch auf energischen Widerstand des damals agierenden Zunftrates stieß, da der historische Hintergrund und der Bezug zu Baden-Württemberg fehlte.

Nach einigen Nachforschungen im Archiv der Gemeinde und diversen Namensvorschlägen einigten sich die Mitglieder auf den Namen „König Wilhelm“.

König Wilhelm I von Württemberg erwarb im August 1858 die damalige Schlossruine in Langenargen in Verbindung mit ca. 3 Morgen anliegender Umgebung des ehemals gräflichen Montfortschen Schlosses von der württembergischen Kameralverwaltung, der staatlichen Finanzverwaltung, für 3000 Gulden und ließ im August 1861 das heutige Schloß Montfort Langenargen als „Villa Argena“ im maurisch-italienischen Stil wieder neu errichten.

.

FZ König-Wilhelm  |  Andreas Hecht   |   Kirchstr. 12   |  88079 Kressbronn  |  Tel. 07543/3088855  |  info -ät- fz-koenigwilhelm.de
(c) 2004 bis heute  - www.fz-koenigwilhelm.de - Alle Rechte vorbehalten - webmaster
-ät- dammglonker.de
Facebook Zunft    Facebook Fanfarenzug    Foto + Video Galerie         Impressum
Zunftseiten
FZ-Seiten